Gesundheitsberatung für Hunde und Katzen:  

 

 

 

      Immer früher krank!

                                             Immer jünger tot!

 

 

 

Winston und Lina

 

Ein ungezähltes Sortiment verschiedener Futtermittelmarken für Hunde und Katzen fällt uns täglich in den Geschäften ins Auge, erscheint in der Werbung, wird uns von Züchtern, Hundetrainern, Freunden und Tierärzten empfohlen. Sie alle haben eines gemeinsam - sie sollen unsere Tiergefährten gesund aufwachsen und bis ins hohe Alter fit bleiben lassen...

Wir finden Futtersorten für Wohnungskatzen, Freigänger, Aktive und Couchpotatoes, dann gibt's noch Futter für Mischlings- und Rassehunde in allen Gewichts- und Größenklassen. Spätestens da sollten wir uns fragen, was genau der Unterschied ist. Dann kommen natürlich noch weitere Spezialfuttersorten für Langhaarige, Kurzhaarige, Kastraten und Nervöse hinzu (hier sogar mit medikamentösen Zusätzen !!). Außerdem haben sie in den Geschäften welches für die verschiedenen Altersstufen: Junior, Adult und Senior sowie trächtige Tiere. Futter mit Zusätzen für gesunde Gelenke, schönes Fell, gesunde Zähne, gute Verdauung und bei den Katzen gegen das Hairball-Problem – auch hierfür gibt es die Extraportion.

Wenn unsere Lieblinge krank geworden sind, gibt es Futter für Übergewichtige, Diabetiker, Leber- und Nierenkranke, Magen- und Darmprobleme, Allergiker und gegen Blasensteine usw.

 

Spätestens da überlegen sich die Älteren von uns, was denn genau „früher“ anders war – da wurden die lieben Haustiere meist viel älter und bekamen doch nur „Abfälle“ vom Tisch. Heute sind sie alle gut versorgt: kommen schon nach 8 Wochen durchgeimpft und entwurmt zu uns nach Hause und erhalten nur das beste Futter, speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Und dann werden sie krank ? Sehr unwahrscheinlich – aber leider immer öfter wahr ! 

 

Wir übersehen leider allzu leicht, dass die Zivilisationskrankheiten der Menschen auch vor den Tieren keinen Halt machen, die in „häuslicher Gemeinschaft“ mit uns Menschen leben. Hund und Katze sind eng an uns gebunden und in den meisten Fällen von unseren Entscheidungen abhängig. Die gängige Praxis der frühen Trennung von der Mutter, der Kombinationsimpfungen und chemischen Parasitenbekämpfung, trägt sicher zu einigen Beschwerdebildern/Erkrankungen bei, wenn sie nicht sogar ursächlich ist. Wir entscheiden neben der Art der Haltung und der Form der Erziehung natürlich auch über den Inhalt des Futternapfes (der leider meist aus Blech besteht und nicht aus Keramik oder Porzellan, was eindeutig gesünder wäre). Glücklich hier die Katzen, die sich draußen Mäuse fangen. Sie haben wenigstens die Chance, die Ernährungsdefizite aufzufangen, die wir unwissentlich und unbeabsichtigt durch falsche Versprechungen der Futtermittelindustrie unseren Hausgenossen angedeihen lassen.

 

 

 

                                                                                Toscha und Linette

 

Häufig wissen wir ja nicht wirklich, wie eine Deklaration richtig zu lesen ist: Wie oft stand ich ratlos vor den verschiedenen Futterpackungen und gab irgendwann das Lesen der Banderole auf, da die Schrift viel zu klein war oder ich erst 10 verschiedene Sprachen hinter mich bringen musste, bis ich auf die deutsche Inhaltsangabe stieß. Ich besah mir dann die nette Verpackung und nahm das, was meines Erachtens am Leckersten schien: Gartenkräuter, feines Ragout, Jellysauce, mediterrane Art - das klang doch gut in meinen Ohren und den Miezen hat's geschnmeckt... - bis sie dann krank wurden (siehe "Erfahrungsbericht").

Viele Diskussionen ranken sich um die Frage, was denn nun artgerecht ist und wie konsequent man sein sollte, wenn es um die Ernährung unserer Lieblinge geht.

 

Hier möchte ich zunächst die Frage beantworten, die – leider – keinen Spielraum für Interpretationen lässt:

 

  

Hunde und Katzen sind Fleischfresser !

 

 

Das erkennen wir leicht an der Art des Gebisses, an der Länge des Darmes (im Verhältnis zur Körperlänge: Katzen: 1:3; Hunde: 1:5, Schaf: 1:24) und an der Lage der Augen im Schädel – die bei einem Fleischfresser nach vorne blicken, um Entfernungen exakt abschätzen zu können. An diesen Gegebenheiten haben auch die Zuchtbestrebungen und Selektion erwünschter Eigenschaften nichts geändert. Haushund und -katze haben kein Organ mehr oder weniger als ihre wilden Vorfahren und sind deshalb mit einer im Hauptbestandteil vegetarischen oder gar veganen Fütterung in jedem Falle auf dem Weg zu Fehlernährung und daraus resultierend Krankheit – wie ich in leidvoller Erfahrung feststellen durfte (siehe "Erfahrungsbericht“). Katzen sind - Gott sei Dank - noch näher an ihrer ursprünglichen Herkunft, andererseits jedoch auch anfälliger für Störungen des Gleichgewichtes. Sie haben einen noch höheren Proteinbedarf als Hunde, sind extreme Fleischfresser. Daher benötigen sie tierisches Protein. Pflanzliches Protein (z. B. aus Soja oder Weizen) kann  von ihrem Organismus nicht adäquat verwertet werden.

Wir geben viel Geld für unsere Tiergefährten aus. Vor allem wenn sie krank sind, ist uns nichts zu teuer: In der Regel wird keine Untersuchungs-/Therapiemethode oder Diätfutter wegen zu hoher Kosten abgelehnt, wir versuchen alles. Darum sollten wir uns, auch wenn wir im Moment noch sagen können „meiner Katze/meinem Hund geht’s doch gut“ immer daran erinnern, dass es sich hierbei doch noch um Tiere mit einem wilden Erbe handelt, die ihre Erkrankungen solange kompensieren können, bis „Not am Mann“ ist und tierärztlich eingeschritten werden muss. In den meisten Fällen (sofern es sich nicht um akute Erkrankungen, wie Unfälle, Knochenbrüche oder Vergiftungen handelt), sind dann nur zwei Wege offen: die chronische oder eine tödlich verlaufende Erkrankung. In beiden Fällen sind wir nun zum Handeln gezwungen, aber unsere Möglichkeiten sehr eingeschränkt. Leider sind die tierärztlich verordneten Diätfuttermittel auch nicht artgerecht, so dass wir den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben versuchen.

 

Durch die Erfahrungen mit meinem Kater hat mich notgedrungen das Thema „Ernährung und ihre Konsequenzen“ beschäftigt. Ich habe mich zur zertifizierten Ernährungsberaterin  weitergebildet und erweitere meine Kenntnisse täglich. Es macht ja keinen Sinn, etwas in Frage zu stellen, wenn man keine Alternative anbieten kann. Und am nützlichsten sind immer noch selbst gemachte Erfahrungen - wie meine, die waren sehr teuer und mit viel Leid "erkauft". Damit so etwas anderen Menschen und Tieren nicht auch widerfährt, gebe ich meine Erfahrungen gerne weiter. Das ist eine Form des Tierschutzes, die ich leisten kann........

 

Eine Ernährungsberatung ist natürlich nicht nur etwas für Tierbesitzer mit neuem Familienzuwachs, sondern auch für solche, die ein Tier schon lange Jahre haben, das vielleicht krank oder schon gebrechlich erscheint.

Denn eine optimale, artgerechte Ernährung ist die Grundlage einer gesunden Entwicklung und einer jeden guten Therapie bei Erkrankungen. Wichtig ist, sie ersetzt nicht den Tierarzt-/ Tierheilpraktikerbesuch und gegebenenfalls die weitere Medikamentengabe, wobei bei vielen eine Reduzierung der Medikamente erreicht werden kann!

 

Ich würde mich freuen, wenn ich Sie neugierig gemacht habe!

 

Kontaktieren Sie mich gerne und ohne großen Aufwand können Sie Ihren Tiergefährten Gutes tun, ein langes, gesundes Leben fördern und Tierarztkosten sparen!

 

 

 

 

 

 

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